33. Oberurseler Brunnenkönigin 2011
Christina I.

bu_distanz1Brunnenkönigin 2011

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Die Fakten
 
Bürgerlicher Name:
Christina Weiß

Verein:
Reitverein
 Oberstedten e.V.


Brunnenmeister:
Philipp Kappus

Bembelemblem
Bembelemblem



Bembel 2011
Bembel von Christina I.
 

F O T O G A L E R I E

Christina I.

Christina I. und das Vereinsring-Team

Christina I.

Christina I.

Unter vielen Leuten...

Karnevalszug Oberursel 2012

Christina I.

Christina & Philipp

Christina I.

Christina I.   (Foto: Fotostudio Number One)

Christina & Philipp   (Foto: Fotostudio Number One)

Christina & Philipp   (Foto: Fotostudio Number One)

Christina I.      Christina I. und Brunnenmeister Philipp

Brunnenkönigin Christina I. und Brunnenmeister Philipp waren das
Oberurseler Brunnenpaar 2011
(Fotos: Fotostudio Number One, Rathausplatz, Oberursel)

  Inthronisation von Christina I.

 
Inthronisations-Flyer von Christina I. 2011
Am Samstag 26 .März 2011 übernahm
Christina I. in einer prunkvollen Inthronisationsfeier in der Stadthalle das Zepter.

Presseberichte:
Taunus-Zeitung: Jetzt wird‘s für die beiden ernst
Oberurseler Woche: Strahlende Christina I. ist...

Online Fotostrecken:
Frankfurter Neue Presse
 

Inthronisation von Christina I.

Inthronisation von Christina I.

Inthronisation von Christina I.

Sina I. und  Christina I.

  Video der Frankfurter Neuen Presse

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  Auf dem Hessentag in Oberursel

Auf dem Hessentag in Oberursel

Auf dem Hessentag in Oberursel

Auf dem Hessentag in Oberursel

Auf dem Hessentag in Oberursel

Auf dem Hessentag in Oberursel

Auf dem Hessentag in Oberursel

Auf dem Hessentag in Oberursel

Auf dem Hessentag in Oberursel

Auf dem Hessentag in Oberursel

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  Hessentag-Festzug in Oberursel

Hessentag-Festzug in Oberursel

Hessentag-Festzug in Oberursel

Hessentag-Festzug in Oberursel

Hessentag-Festzug in Oberursel

Hessentag-Festzug in Oberursel

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  Brunnentaufe

Christina I. tauft Ihren Brunnen

Taufe des Brunnen an der Raiffeisenbank in Oberstedten.
(Fotos: Fotostudio Number One, Rathausplatz, Oberursel)
 

Brunnentaufe 2011

Brunnentaufe 2011

Brunnentaufe 2011

Brunnen an der Raiffeisenbank in Oberstedten

Presseberichte:
 Taunus-Zeitung

Weiteres zu den Oberurseler Brunnen:Nach Oben...
 Oberurseler Brunnen

  Unter Majestäten

Unter Majestäten...

Unter Majestäten...

Unter Majestäten...

Unter Majestäten...

Unter Majestäten...

Unter Majestäten...

Unter Majestäten...

Unter Majestäten...

Unter Majestäten...

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  Brunnenfest des Karnevalverein Frohsinn

Brunnenfest des Karnevalverein Frohsinn

Brunnenfest des Karnevalverein Frohsinn

Brunnenfest des Karnevalverein Frohsinn

Brunnenfest des Karnevalverein Frohsinn

Brunnenfest des Karnevalverein Frohsinn

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  Und das ganze Jahr unterwegs

Das ganze Jahr unterwegs...

Das ganze Jahr unterwegs...

Das ganze Jahr unterwegs...

Das ganze Jahr unterwegs...

Das ganze Jahr unterwegs...

Das ganze Jahr unterwegs...

Auf dem Brunnefest unterwegs...

Auf dem Brunnefest unterwegs...

Auf dem Brunnefest unterwegs...

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  Presseberichte

Artikel der Taunus Zeitung vom 19.04.2011

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Jetzt wird‘s für die beiden ernst
Christina I. und ihr Brunnenmeister Philipp freuen sich aber schon riesig auf ihre Amtszeit. In knapp fünf Wochen steigt in London das royale Ereignis des Jahres, wenn Prinz William seine Kate heiratet. So lange mussten die Oberurseler allerdings nicht auf königliches Flair warten. Bei der Inthronisation der diesjährigen Brunnenkönigin Christina I. hatte man schließlich ein viel wichtigeres Ereignis zu feiern.


Pressebild der Taunus-Zeitung
Christina I. und ihr Brunnenmeister Philipp
eroberten die Herzen des Publikums im Sturm.
Foto: Sven-Sebastian Sajak


Von Nadine Biersack
Es waren die ersten Schritte in ein ereignis- reiches Jahr. Und alle Blicke waren auf Christina und ihren Brunnenmeister Philipp gerichtet, als die beiden – begleitet von zwei Blumenkindern– in den Saal der Stadthalle einzogen. Keine Frage, Christina und Philipp werden Oberursel und dessen Vereine bei zahlreichen Gelegenheiten würdevoll repräsentieren.

In den vergangenen zwölf Monaten haben Sina I. und ihr Brunnenmeister Karl-Heinz gezeigt, wie toll man dies machen kann. Deshalb wurden sie am Samstagabend von ihren Untertanen auch noch einmal ordentlich bejubelt. «Bei jeder Verabschiedung einer Brunnenkönigin ist auch immer ein wenig Wehmut dabei», wusste Christine Paul, Ex-Brunnenkönigin und Moderatorin des Abends.

Bei Sinas Abschlussrede wurde dann auch deutlich, wie schwer ihr der Abschied fällt. Schon beim ersten Satz musste sie mit den Tränen kämpfen, schaffte es dann aber tapfer, ihre Rede zu halten, in der sie sich vor allem bei ihrer Familie für die große Unterstützung im vergangenen Jahr bedankte. Und natürlich wurde auch noch einmal in Erinnerungen geschwelgt. «Das Jahr ging viel zu schnell vorbei. Ich nehme ganz viele unvergessliche Ereignisse mit, doch am meisten werden mir wahrscheinlich die Erlebnisse mit Kindern in Erinnerung bleiben. Einen Satz werde ich wohl nie vergessen: ,Warum musst du denn noch arbeiten? Du bist doch eine Königin!‘», erzählte Sina.

Als letzte Amtshandlung durfte sie schließlich ihrer Nachfolgerin die Krone ins Haar stecken und ihr das Zepter überreichen. Philipp wurde von Karl-Heinz Barth mit der Schürze des Brunnenmeisters ausgestattet. Und dann waren die beiden bereit für ihre Antrittsrede.

Die sympathische Oberstedtenerin präsentierte sich selbstbewusst und hielt ihre Rede wie ein echter Profi. «Philipp und ich sind voller Vorfreude und hoffen auf unvergessliche Momente in unserer Stadt», sagte Christina I. «Auch wenn ich unter der Woche in Gießen lebe, um zu studieren, komme ich am Wochenende immer wieder nach Hause. Denn: Einmal Orschel, immer Orschel.» Mit diesen Worten hatte sie die Sympathien der Oberurseler natürlich von Anfang an auf ihrer Seite. Brunnenmeister Philipp berichtete, wie er zu der Ehre dieses Amtes kam. «Christina und ich haben uns vor zwei Jahren bei einer Party darüber unterhalten, wie viel Spaß es machen würde, einmal Brunnenkönigin und Brunnenmeister zu sein. Tja, und aus Spaß wurde Ernst», lachte Philipp.

Doch am Samstagabend sollte vor allem der Spaß im Mittelpunkt stehen, und das tat er auch. Das Programm rund um die Inthronisation bot vor allem viel Gelegenheit zum Tanzen und das machten die Oberurseler auch voller Elan. Zu Ehren der alten und der neuen Brunnenkönigin sangen zunächst die Frohsinn-Sänger, und das Ballett des Vereins präsentierte sich auch nach der Karnevalszeit noch einmal in Bestform.

Extra für Christina zeigten einige Mädchen ihres Heimatvereins, des Reitvereins Oberstedten, eine Vorführung mit Steckenpferdchen. Und brasilianische Sambatänzerinnen brachten zu heißen Rhythmen nicht nur die Männer im Saal zum Schwitzen. Etwas schade war, dass das Oberurseler Hessentagspaar nach der Inthronisation zwar vom Vorsitzenden des Vereinsrings den Bembel der Brunnenkönigin überreicht bekam, aber keine persönlichen Worte an Christina und Philipp richten konnte. Gleichwohl freut sich auch die neue Brunnenkönigin aufs anstehende Landesfest. «Wir Orscheler wissen ja, wie man Feste feiert. Der Hessentag ist dafür ein prächtiger Anlass.»

 

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Oberurseler Woche vom 23.02.12Artikel der Oberurseler Woche 31.03.2011
Strahlende Christina I. ist
Brunnenkönigin 2011

Wen kümmern die Wahlen vom Sonntag...

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Artikel der Taunus Zeitung vom 19.04.2011

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Sie sind gute Freunde, aber kein Paar
Sie strahlten beide um die Wette: die neue Brunnenkönigin Christina I. gemeinsam mit ihrem Brunnenmeister Philipp. Wenige Stunden vor ihrem großen Auftritt bei der Inthronisation erzählten die beiden, worauf sie sich in ihrer Amtszeit besonders freuen.

Obwohl das Brunnenfest in diesem Jahr wegen des Hessentags ausfällt, ist das kein Grund, nicht trotzdem eine Brunnenkönigin in Oberursel zu haben. Mit Christina Weiß aus Oberstedten hat der Vereinsring eine junge Frau gefunden, die diese Aufgabe gemeinsam mit ihrem Brunnenmeister Philipp Kappus voller Tatendrang angeht.

Christina ist 23 Jahre jung und hat nach einer Lehre zur Bankkauffrau ein Studium der Betriebswirtschaft in Gießen begonnen. «Unter der Woche bin ich an der Uni. Aber an den Wochenenden bin ich immer hier in Oberursel, um in meinem Verein, dem Reitverein Oberstedten, tätig zu sein», erzählt sie. Dort ist sie seit 1996 aktiv. Begonnen hatte alles mit einer Freundin, die sie gefragt hatte, ob sie denn nicht mit ihr Voltigieren lernen möchte. «Heute gebe ich selbst Reit- und Voltigierunterricht.»

Obwohl die Eltern anfangs von dem Reit-Hobby ihrer Tochter gar nicht begeistert waren, gelang es Christina, sie zu überreden und schließlich ihren Wunsch durchzusetzen. Philipp musste sie nicht überreden – er war für die Idee, ihr Brunnenmeister zu werden, sofort Feuer und Flamme. Der 20-Jährige ist ebenfalls in Oberstedten aufgewachsen, studiert aber mittlerweile im vierten Semester Wirtschaftsingenieurswesen an der Uni Bayreuth. Obwohl er durchaus sportlich ist, kann er mit dem Reitsport nicht ganz so viel anfangen wie seine Brunnenkönigin. «Ich spiele lieber Basketball», grinst er.

Er ist sich sicher, dass die kommende Doppelbelastung mit Studium und Brunnenmeister kein Problem sein wird. «Wir konnten relativ gut vorplanen. Im letzten Semester habe ich dann halt ein bisschen mehr gemacht», berichtet er.

Kennengelernt haben sich die beiden durch Christinas jüngeren Bruder Alexander, der mit Philipp in die Grundschule ging. «Dadurch kennen wir uns jetzt schon ziemlich lange und irgendwann ist man dann abends auch mal gemeinsam weggegangen», erzählt Christina. Daraus ist schließlich eine richtig gute Freundschaft entstanden. Ein Paar sind sie aber nicht. «Mit Christina wird es bestimmt nicht langweilig. Mit ihr hat man eigentlich immer Spaß», erzählt Philipp.

Obwohl es in diesem Jahr kein Brunnenfest geben wird, ist Christina und Philipp anzusehen, dass sie sich riesig auf die bevorstehenden Aufgaben freuen. «Besonders auf den Hessentag, bei dem auch meine Brunneneinweihung bei der Raiffeisenbank in Oberstedten gefeiert wird. Außerdem warten mit der Stedter Kerb und dem 50-jährigen Bestehen des Vereinsrings noch weitere Highlights auf uns», strahlt Christina. Philipp fügt hinzu: «Das Wichtigste ist, dass man immer Spaß hat, diesen zeigt und an andere weitergibt. Alles andere ergibt sich dann ganz von allein. «

 

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Artikel der Taunus Zeitung vom 19.06.2011

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Christina I. tauft ihren Brunnen
Ein wenig versteckt liegt das „Oberstedter Kleinod“ hinterm Bankgebäude
Der Brunnen von Königin Christina I. steht etwas versteckt in einer kleinen Ruhezone hinter dem Haus der Oberstedter Raiffeisenbank. Am Samstag wurde er eingeweiht.

Pressebild der Taunus-Zeitung
Mit Wasser aus einem kleinen Bembel tauften Christina I. und Brunnenmeister Philipp den neuen Brunnen bei der Raiffeisenbank in Oberstedten. Stadtrat Thorsten Schorr (links) gehört zu den Zaungästen der Zeremonie. Foto: Neumann


Von Michael Neumann
Es Fast hätte sich der neue Brunnen am Rande des kleinen Platzes hinter dem Haus der Raiffeisenbank Oberstedten an der Hauptstraße selbst enthüllt, denn der starke Wind begann am Samstagvormittag schon, an der goldenen Folie zu zerren. Doch Brunnenkönigin Christina I. und ihr Brunnenmeister Philipp, begleitet von Vereinsringchef Rolf Steinhagen, hielten ihren Brunnen noch ein paar Minuten bedeckt, bis alle Reden gehalten waren.

Brum frotzelt
Die Einweihung lockte viele Oberstedter Bürger an, und auch Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) ließ es sich trotz unzähliger Hessentagstermine nicht nehmen, kurz im Stadtteil vorbeizuschauen und das neue "Oberstedter Kleinod" in Augenschein zu nehmen. Oberursel sei als "Stadt der Brunnen" bekannt, und alle Stadtteile würden mit eigenen Brunnenbauten mitziehen, Oberstedten habe da aber noch Nachholbedarf, frotzelte Brum. Auch der Auftritt des Stadtteils beim Hessentag sei steigerungsfähig, meinte der Rathauschef schmunzelnd, der bekanntlich in Stierstadt zu Hause ist. Beim Festzug zum Hessentag werde der Vereinsring Oberstedten immerhin mit einem schmucken Wagen vertreten sein, merkte Ortsvorsteher Michael Braun (CDU) an.

"Und wir haben aber mit unserer evangelischen Kirchengemeinde das Ursula-Musical zum Hessentag gebracht", sagte Ortsbeiratsmitglied Jutta Niesel-Heinrichs (SPD). Das müsse Brum, der ja eine Rolle übernommen habe, schließlich wissen.

Der bekannte denn auch, dass Oberstedten einen "tollen Pfarrer" habe und bald in der Kirchgasse ein Kulturzentrum eröffnen werde. Und es gebe eine weitere Besonderheit: Der Oberstedtener Philipp sei der mit Abstand größte Brunnenmeister, der je eine Oberurseler Brunnenkönigin begleitet habe.

Mit der Finanzierung des neuen Brunnens werde auch die gute Kooperation von Raiffeisenbank und Stadtverwaltung unterstrichen, sagte der Rathauschef weiter. Die beiden Bänke nahe dem Brunnen würden den Kunden der Bank die "Gelegenheit bieten, noch einmal in aller Ruhe über die Beantragung eines Kredites nachzudenken oder sich aber abzuregen, wenn ein Kredit nicht gewährt wurde", meinte Brum mit einem Lächeln.

Achim Brunner, Vorstand der Raiffeisenbank und Hessentagsbotschafter, meinte, dass das Geld sei gut angelegt sei. Mit seinem Familiennamen, der aus Südtirol stamme, sei er geradezu prädestiniert, einen Brunnen zu schaffen, sagte der Vorstandschef.

Brunnenkönigin Christina I. bedankte sich für ihren Brunnen. Auch wenn es dieses Jahr wegen des Hessentages kein Brunnenfest gebe, müssten sie und ihr Brunnenmeister sich über einen Mangel an Terminen nicht beklagen. Das konnte auch Brunnenmeister Philipp bestätigen. Und er bedankte sich ganz besonders beim stets hilfsbereiten Ersten Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP), der "ansonsten gerne im Hintergrund arbeitet". Das tat der Stadtrat auch bei der Brunneneinweihung, zu der er nicht in den Anzug geschlüpft war, sondern das gelbe Hessentags-T-Shirt anbehielt. An einen der Party-Tisch gelehnt, verfolgte er das Geschehen aus der Ferne.

 

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Artikel der Taunus Zeitung vom 10.04.2012

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Orschel bekommt am Samstag seine neue Königin
Zahlreiche gekrönte Häupter werden am Samstag in der Stadthalle erwartet. Wollen die Hoheiten doch Oberursels neue Brunnenkönigin kennenlernen. Eine Gruppe "Müllmädcher" ist bei der Gala aber auch dabei.


Pressebild der Taunus-Zeitung
Kinder, wie die Zeit vergeht: Hier wird Christina I. von Sina Dietz gekrönt. Nun muss Oberursels Brunnenkönigin Krone und Zepter ihrer Nachfolgerin überreichen. Foto: Sajak


Wer Orschels neue Brunnenkönigin wird, ist noch ein gut gehütetes Geheimnis. Nur so viel verrät Vereinsringchef Rolf Steinhagen schon einmal lächelnd: "Der Heimatverein Ihrer Hoheit in spe ist der Bommersheimer Carneval Verein." Und so werden die Garden des BCV auch am kommenden Samstag bei der großen Inthronisations-Gala für Orschels neue Brunnenkönigin tanzen.

Drei Bewerbungen für das Amt waren übrigens im Herbst beim Vereinsring für das Amt eingegangen. Mit ein Grund für die Entscheidung sei schließlich gewesen, dass der BCV in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, berichtet Steinhagen.

Seit Oktober laufen nun beim Vereinsring die Vorbereitungen für die große Gala, die von Markus Philipp moderiert wird. Er kann einige Gäste auf der Bühne begrüßen. Hat es doch Tradition, dass ehemalige Brunnenköniginnen und gekrönte Häupter aus anderen Städten Orschels neuer Hoheit gratulieren.

Mehr als 100 Termine

Doch zunächst einmal gehört die Bühne der noch amtierenden Brunnenkönigin Christina I., die an diesem Abend ihrer Nachfolgerin Krone und Zepter überreichen wird. Bei weit mehr als 100 Veranstaltungen hat sie in den vergangenen zwölf Monaten gemeinsam mit ihrem Brunnenmeister Philipp Oberursel vertreten. Eine Besonderheit zeichnete die Amtszeit Christinas aus: Die Königin musste auf ihr Fest – das Brunnenfest – verzichten. Konnte das Ereignis doch wegen des Hessentags nicht ausgerichtet werden.

Dafür galt es im Herbst, das 50-jährige Bestehen des Vereinsrings mit einer Gala groß zu feiern. Die Inthro soll nun nicht nachstehen. Nicht nur die Vereine der scheidenden und der neuen Brunnenkönigin gestalten das Showprogramm. Mit dabei ist auch das Trash Girls Showteam aus Bad Vilbel. Seit Jahren feiert dieses Ensemble mit seinen opulenten, völlig aus dem Rahmen fallenden Musical-Shows Erfolge im Rhein-Main-Gebiet. Chef der Truppe ist Trude Trash, mit bürgerlichem Namen Norbert Baumgartl, der seine Brötchen ganz bieder als kaufmännischer Angestellter verdient.

Welch verborgene Talente in ihm schlummerten, ahnte er nicht, bis im August 1996 kurzfristig ein gebuchtes Travestie-Ensemble seinen Auftritt bei einer Privatfeier kurzfristig absagte. Spontan tat sich Trude mit Carmelia Carefree zusammen, klapperte mit ihr etliche Secondhand-Boutiquen ab und die beiden feierten in gebrauchter Haute Couture vor Freunden ihren ersten Erfolg – die Geburtsstunde der Trash Girls.

Sie hatten Blut geleckt, entwickelten ein eigenes Show-Programm, aus dem sich dann ein Musical-Projekt entwickelte. Mittlerweile umfasst das Ensemble rund 30 Männer, Frauen und Kinder im Alter zwischen 11 und 70 Jahren. Gleich drei Mal sind die "Trash Girls", die ihren Namen selbstironisch als "Müllmädcher" übersetzen, bei der Inthro auf der Bühne zu sehen. "Wir haben uns die Truppe angeschaut. Sie ist wirklich gut", meint Steinhagen, der sich schon auf die Musical-Show der Bad Vilbeler freut.

Als neuen Hauptsponsor für die Inthro und das Brunnenfest haben er und seine Mitstreiter die Taunus-Sparkasse an Land ziehen können. Mit 2500 Euro unterstützt das Unternehmen die Veranstaltungen. Und dieses Geld wird beim Vereinsring auch benötigt. "Allein für die Inthronisation haben wir Kosten von ungefähr 10 000 Euro. Das können wir natürlich nicht allein durch den Verkauf von Eintrittskarten decken", erklärt Rolf Steinhagen.

 

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Artikel der Taunus Zeitung vom 13.04.2012

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Tolle Tage auch ohne Brunnenfest
Christina I. und ihr Brunnenmeister sind noch immer kein Paar, aber in festen Händen

Scheinbar alle Brunnenköniginnen und Brunnenmeister verabschieden sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. So auch Christina I. und Philipp, deren Tage im Amt zwar gezählt sind, die aber beide auf eine schöne Zeit zurückblicken und auch positiv in die Zukunft schauen.

Oberursel. Brunnenkönigin Christina I. und ihr Brunnenmeister Philipp strahlen. Noch sind sie im Amt, aber am morgigen Samstag bei der Inthronisation der neuen Regentin wechseln Zepter und Schürze die Besitzer. Das ist aber für die beiden Frohnaturen kein Grund, traurig zu sein, denn hinter ihnen liegt "eine tolle Zeit". Da habe es auch gar nicht so viel ausgemacht, dass es kein Brunnenfest gegeben habe, finden die zwei. "Der Frohsinn hat ja trotzdem extra eine kleine Ausgabe des Festes auf seinem Gelände gegeben, und der Hessentag als auch die Feiern zum 50-jährigen Bestehen des Vereinsrings haben voll entschädigt", meint Christina I. "Und wir konnten sogar zwei Brunnen einweihen."

Immer noch kein Paar
Bei ihrer Verabschiedung im Rathaus am Mittwoch danken die jungen Leute allen Organisatoren und auch ihren Familien für die tatkräftige Unterstützung und plaudern ein wenig aus dem Nähkästchen über ihre Zeit als Brunnenkönigin und Brunnenmeister: "Nein, wir sind immer noch kein Paar", grinsen die beiden, die von Kindesbeinen an befreundet sind, da Christinas Bruder mit Philipp in die Grundschule ging. "Aber wir sind jetzt beide vergeben." Ihre Partner hätten sie während ihrer Amtszeit bei einem der vielen Auftritte, die sie zu absolvieren hatten, kennengelernt, verraten Königin und Brunnenmeister noch, mehr aber nicht.

"Natürlich hat diese Zeit viel Einsatz von uns gefordert, das Studium musste etwas zurückstehen", gibt Student Philipp zu.

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) lacht: "Ja, der Philipp musste ein paar Mal aus Bayreuth ,eingeflogen‘ werden." Auch Christina hat ihre Pflichten als Reitlehrerin beim Reitverein Oberstedten und an der Uni in Gießen etwas vernachlässigen müssen. Doch sie hätten‘s beide gerne getan, betonen sie, denn das Amt habe ihnen viel gegeben.

"Zum Beispiel beim HessenstagHelferfest vor 1000 Leuten etwas sagen zu müssen, das erlebt nicht jeder 21-Jährige", so Philipp, auch beim Hessentag auf dem Riesenrad mit den Höhnern zu schweben, sei einmalig gewesen.

Für Christina war der schönste Moment der Hessentagsumzug: "Die Herzlichkeit, die einem überall dort widerfuhr, war großartig." Und in der Grundschule Oberstedten seien sie von den anfangs noch schüchternen und dann total begeisterten Schülern umringt gewesen: "So viele Autogrammkarten habe ich sonst nie in einer halben Stunde schreiben dürfen." Generell hätten die Kinder allerorts das Paar sehr fröhlich empfangen.

"Die meisten Mädchen wollen später selbst mal Königin werden", schmunzelt Christina. Aber auch sonst sind die beiden mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen, hätten sogar noch unbekannte Orte in Oberursel entdeckt, erzählen sie. "Viel unterwegs zu sein, gehört natürlich auch dazu", sind sich Christina und Philipp einig, umgezogen hätten sie sich manchmal, um Zeit zu sparen, in Philipps Cabrio, und die Reinigung habe über Nacht die Trachten waschen müssen.

Ihren Nachfolgern wünschen sie genauso viel Spaß, wie sie selbst gehabt hätten. "Man muss einfach alles auf sich zukommen lassen, die Termine, über die man am wenigsten wusste, waren oft die besten", fügt Philipp hinzu. "Allerdings freuen wir uns jetzt auch auf wieder freie Wochenenden und mehr Zeit für Familie, Partner und Studium", sagen die scheidenden Oberurseler Repräsentanten. Sie hätten alle interessanten Veranstaltungen der Region kennengelernt und könnten sich in Zukunft die besten raussuchen, grinst Philipp.

 

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P R E S S E S P I E G E L

 
Taunus Zeitung 13.04.2012
Tolle Tage auch ohne Brunnenfest

Taunus Zeitung 10.04.2012
Orschel bekommt am Samstag seine neue Königin

Taunus Zeitung 19.06.2011
Christina I. tauft ihren Brunnen

Taunus Zeitung 19.04.2011
Sie sind gute Freunde, aber kein Paar

Taunus Zeitung 19.04.2011
Jetzt wird‘s für die beiden ernst


Oberurseler Woche 31.03.2011
Strahlende Christina I. ist Brunnenkönigin 2011


 

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